Aktivitäten

Ressourcenverlegung Energie- Entwässerung - Asselbrunn

Der Verband modernisiert seit 2019 seine betrieblichen Anlagen.
Im Projekt Ressourcenverlegung Energie- Entwässerung - Asselbrunn (REEA) modernisieren wir unsere BHKW-Kapazitäten, schaffen eine regenerative Ergänzung unserer Stromerzeugungsanlagen mit einer 250 kWP-PV- Anlage und verlegen unsere Schlammentwässerung an den Standort WERK 2 (Unterer Hammer).
Am 29.01.2020 hat die Montage der neuen Siebbandpresse (Fabrikat Bellmer) begonnen. Das Fachunternehmen Zahnen Technik führt hier alle Montage- und Verkabelungsarbeiten für die gesamte Entwässerungsperipherie aus.
Die umfangreichen Elektro- und Montagearbeiten sowie der Umbau der Beschickung und Schlammvorlage werden noch ca. 2 Monate andauern, sodass die Gesamtanlage Ende März in Betrieb gehen soll. 

Einige Impressionen der Maschinenaufstellung vom 29.01.2020 finden Sie unter folgendem Link:
 /uploader/app/files/Montage Siebband 200129-2.m4v



Eifeler Abwassertag am 18.10.2019
Zum 20-jährigen Firmenjubiläum von BITControl bot sich die Gelegenheit, sich mit anderen Betreibern und Ingenieurbüros auf dem Eifeler Abwassertag auszutauschen. Aktuelle Entwicklungen bei der Klärschlammentsorgung und der Konzeptentwicklung standen dabei im Vordergrund.
Die Konzeptentwicklung unserer Interkommunalen Phosphorstrategie sowie die dabei gewonnen Erkenntnisse haben wir vorgestellt.
Weitere Eindrücke vom Eifeler Abwassertag finden Sie hier:
https://www.bitcontrol.info/238-gelungene-kombination-fachvorträge-und-firmenfeier.html


VDI-Tagung, 22.11.2018
Auf der VDI-Tagung in Nürnberg im November 2018 hat der Verband in seinem Vortrag die Wichtigkeit des gemeinsamen Wachsens betont. Geschäftsführer Gunnar Krannich zeigte, wie wichtig es ist, unbelastete Schlämme in einfachen und ganzheitlichen Rohstoffkreisläufen wieder verfügbar zu machen. Die Steuerung dieser Prozesse ist schon allein aus klimaschutztechnischen Gründen mit der Nutzung der Energiepotentiale auf Kläranlagen sinnvoll. Jedoch ist es auch nachvollziehbar, dass sich andere Kläranlagenbetreiber, die mit ständig wachsenden Umweltanforderungen bereits Aufgaben genug haben, sich auf diesem Gebiet der Klärschlammverwertung nicht produzieren wollen und hier neue Aufgaben für ihre Organisationen suchen und generieren. Es bestehen jedoch große Chancen gemeinsam zu wachsen und sich in interkommunalen Zusammenschlüssen zur Aufgabenerledigung Plattformen zu schaffen.
Der Verband kämpft seit einigen Jahren um Fördergelder für gute und nachhaltige Ideen auf Bundes- und Landesebene  – aber Fördergelder sind eben nicht nur Segen, sondern auch Fluch. Letztendlich lähmen sie möglichweise nachhaltige Prozesse.
 
 
Nurec4org 12.11.2018 – Workshop „P-Rezyklate aus kommunalen Abwässern im Ökolandbau“ (bioland)
Am 12. November 2018 fand in Leipzig im Rahmen des von der deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projektes „Einsatzmöglichkeiten von Nährstoffrezyklaten im Ökolandbau“ (nurec4org) der Akteursworkshop „P-Rezyklate aus kommunalen Abwässern im Ökolandbau – Ein Blick zurück und nach vorn“ statt. Im Rahmen der sechsstündigen Veranstaltung wurden die Ergebnisse aus dem Projekt, insbesondere die Prozess- und Produktbewertung von P-RecyclingDüngern für den Ökolandbau vorgestellt und diskutiert. Neben Vorträgen zum Projekt und zu Verfahren des P-Recyclings und der Bewertung von Recyclingprodukten mittels Ökobilanzen lag der Fokus der Veranstaltung auf dem moderierten Austausch zwischen den Akteuren um zukünftige Schritte und Zusammenarbeiten zum P-Recycling zu skizzieren.
Der avmm hat hier versucht, eine Vernetzung mit dem Ökolandbau herzustellen oder möglicherweise den Ökolandbau beim Einsatz von Rezyklaten zu aktivieren. Die Einsatzmöglichkeiten eines Rohstoffes (Phosphathaltiges Karbonisat) sollten ausgelotet werden. Prinzipiell ist der Bedarf an Düngern aus Rezyklaten vorhanden und die  Ökolandbauern haben ein nachhaltiges Verständnis, welches nicht alleinig über den Preis definiert wird. Die Thematik ist jedoch komplex und die basisdemokratische Führung der Biolandbetriebe erleichtert gemeinsame Ziele nicht unbedingt. Die Ziele des nurec4org wurden sehr isoliert auf Struvite begrenzt, thermisch gewonnene Phosphate wie auch aus Karbonisationsanlagen wurden beim 2 jährigen Förderprojekt nicht untersucht.
 
 
Tagung der Deutschen Phosphorplattform, 19.09.2018
Auf der Tagung der Deutschen Phosphorplattform in Frankfurt im September 2018 hat der Abwasserverband über seine Strategien bei der Klärschlammverwertung und das in diesem Zusammenhang stehende Recycling des Phosphates aus dem Klärschlamm präsentiert. Auch wenn die Anforderungen erst ab 2032 gesetzlich verbindlich werden, so sind wichtige Strategien frühzeitig zu entwickeln. Die Wichtigkeit der interkommunalen Vernetzung mit anderen regionalen Abwasserverbänden ist zentrales Thema der Strategie.
Nähere Informationen finden Sie auch hier:
https://www.deutsche-phosphor-plattform.de/dokumentation-dpp-forum-2018/